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Tarifvertrag chemie langzeitkonto

2. April 2015Die deutsche Tochtergesellschaft IG BCE und der Chemiearbeitgeberverband haben nach einer langen vierten Abschlusssitzung am 26./27. März in Stuttgart einen branchenweiten Tarifvertrag für die chemische Industrie abgeschlossen. Mehr Flexibilität für ältere ArbeitnehmerIm Rahmen des neu eingeführten Programms “Verkürzung der Vollzeit 80” können ältere Arbeitnehmer ihren Anspruch auf Arbeitszeitverkürzung im Rahmen der Tarifverträge (Verkürzung um 3,5 Stunden für Schichtarbeiter ab 55 Jahren, Verkürzung um 2,5 Stunden ab 57 Jahren für alle anderen Tarifbeschäftigten) nutzen, um länger und flexibler zu arbeiten. Die Arbeitnehmer können sich für eine Vollzeitbeschäftigung außerhalb des Schwellenalters für die Arbeitszeitverkürzung entscheiden und dadurch zusätzliche Gutschriften auf Zeitkonten anhäufen, die sie zu einem späteren Zeitpunkt nutzen können, um ihre Arbeitszeit um 20 % zu verkürzen und gleichzeitig eine volle Vergütung zu erhalten. Der neue Tarifvertrag in der chemischen Industrie steht. Die IG BCE konnte ein zukunftsfähiges Arbeitszeitkonto und eine arbeitgeberfinanzierte Pflegeversicherung erreichen. Am 24. Mai 2012 wurde ein neuer Tarifvertrag für die chemische Industrie der Deutschen Chemieindustrie abgeschlossen. Nach deutschem Recht gilt der Inhalt einer solchen Vereinbarung unmittelbar für die Arbeitsverhältnisse zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, die an den Tarifvertrag gebunden sind, sei es aufgrund von Mitgliedschaften in Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden oder durch Bezugsklauseln in einzelnen Arbeitsverträgen. Die Regeln der Tarifverträge sind vor Gericht durchsetzbar, und die Arbeitnehmer machen regelmäßig von diesem Recht Gebrauch.

Daher muss sich jedes tarifgebundene Unternehmen in der chemischen Industrie schnell mit den neuen zusätzlichen Anforderungen des neuen Tarifvertrags vertraut machen. Die Vereinbarung betrifft große multinationale Unternehmen wie BASF, Evonik, Bayer, Dow Chemical und LyondellBasell in Deutschland, dem größten Chemieproduzierenden Land Europas. Beide Seiten einigten sich auch auf ein künftiges Konto, um Arbeitszeit zu sparen. Dies soll den Mitarbeitern mehr Flexibilität geben, indem sie zusätzliche freie Tage, langfristige Ersparnisse oder Ruhezeiten in Anspruch nehmen. Das Konto wird 2020 beginnen und bis 2022 auf fünf freie Tage pro Jahr oder 23 Prozent des monatlichen festverzinslichen Einkommens anwachsen, so die IG BCE. Die Arbeitgeber betonten, dass aber auch individuell längere Arbeitszeiten vereinbart werden könnten. Die Arbeit wird in allen Unternehmen sichergestellt. Die neue Vereinbarung, die 550.000 Beschäftigte in 1900 Unternehmen in der gesamten Branche abdeckt, bringt eine Erhöhung der Löhne um 2,8 Prozent für einen Zeitraum von 17 Monaten und eine fast Verdoppelung der Arbeitgeberbeiträge zum “Demographischen Fonds” des Sektors über 24 Monate.